Baumeisterarchitektur in Zürich

Untersuchungen zu einer Baugattung im Übergang zur modernen Stadt

Bauinventar und Bericht 

Zeitraum: 2007 – 2008


Auftraggeber: Denkmalpflege der Stadt Zürich


Um den steigenden Bedarf an Wohnraum in Zürich um die Mitte des 19. zu decken, wurden die Siedlungskerne baulich verdichtet und es entstanden neue, freistehende Häuser auf neuerschlossenem Bauland. Die sachliche, fast standardisierte Bauweise dieser Gebäude und die mehr oder weniger selbständige Erstellung durch Bauunternehmer spiegeln sich in der Bezeichnung "Baumeisterarchitektur" wider. Der Bestand dieser Baugattung ist durch den neuerlichen Verdichtungsdruck stark bedroht. Die verbleibenden Objekte wirken im heutigen Stadtbild manchmal fremd und können sich innerhalb des veränderten baulichen Umfeldes oft nur noch schwer behaupten. Ihre einstige Bedeutung für die Stadtentwicklung lässt sich durch die verminderte Anzahl kaum erahnen und wertschätzen. Trotzdem bleibt ihr historischer Wert als Erinnerungsträger für den grossen wirtschaftlichen Aufschwung im 19. Jahrhundert gross. Im Auftrag der Stadtzürcher Denkmalpflege wurden rund 700 entsprechende Objekte in einer Datenbank erfasst und ausgewertet.

Stadtplan
Stadtplan
Seefeldstrasse 177
Seefeldstrasse 177